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Begriffe & Namen*

Zähne
  • Ober- und Unterkiefer der meisten Fischarten sind mit Zähnen besetzt und
    werden von Lippen geschützt. Die Ausbildung und Form der Zähne unterscheidet
    sich je nach Art der Nahrung und der Nahrungsaufnahme. Einige Familien besitzen
    z.B. weitere Zähne auf den Schlundknochen, mit denen die Nahrung beim
    Schlucken zerkleinert wird. Auf Grund ihrer charakteristischen Form können diese
    Schlundzähne vielfach zur Bestimmung und Unterscheidung verschiedener
    Fischarten genutzt werden. Die meisten Rochen und viele Haiarten ernähren sich
    von hartschaligen Krebs- und Weichtieren und haben ein speziell dazu
    angepasstes Gebiss aus Pflasterzähnen. Bei diesen Knorpelfischen werden die
    Zähne nach der Abnutzung abgestoßen und durch neue ersetzt, die bereits hinter
    den gerade benutzten stehen.
  • Zoogeographie
  • Die Zoogeographie, auch Tiergeographie ist ein Teilbereich der Biogeographie, der
    sich mit der räumlichen Verteilung der Tierwelt auf der Erde beschäftigt. Bei dem
    Versuch, die gegenwärtige Verteilung der Tiere zu erklären, berücksichtigt man
    Erkenntnisse aus der Ökologie, indem man die Bindung an bestimmte
    Lebensräume betrachtet, sowie historische Ursachen mit geschichtlichen
    Veränderungen der Erdoberfläche, wie z.B. Kontinentalverschiebungen. So kann
    auch die Verbreitung von Tiergruppen in weit getrennten Gebieten erklärt werden.
    Die Artbildung erfolgt dabei oft im Zusammenhang mit der geografischen Trennung
    einzelner Populationen.
  • Zooxanthellen
  • Zooxanthellen sind winzige gelbraune, einzellige Algen aus der Gruppe der
    Dinophyten (Dinoflagellata). Sie leben und vermehren sich in den Zellen der
    riffbildenden Korallen aber auch in vielen Blumentieren (Anthozoa) und
    Riesenmuscheln (Tridacnidae). Sowohl der Wirt - der mit wichtigen Nährstoffen,
    wie Glyzerin, Glucose und Aminosäuren versorgt wird - als auch die Alge
    profitieren von der Symbiose. Sterben die Zooxanthellen z.B durch erhöhte
    Temperatur ab, so verstirbt in den meisten Fällen auch der Wirt.
  • Zytologie
  • Die Zytologie - auch Zellbiologie oder zelluläre Biologie genannt - ist ein
    Forschungsgebiet, das sich mit den Zellen befasst. Dabei finden Untersuchungen
    von Bakterien und Zellen auf einem mikroskopischen und molekularen Niveau statt.

  • * Im Aquarium-Guide Lexikon finden Sie eine Auswahl von Begriffen und Namen, die allesamt mit der Aquaristik zu tun haben.
      Allerdings werden hier keine Fisch- und Pflanzenarten vorgestellt, sondern ausschließlich Fachbegriffe.


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