

 Gesinterte Glaskeramikröhrchen
Zur bilologischen Filterung werden Materialien verwendet,
die den Bakterien der Nitrosomonas und Nitrobacter-Gruppen
als Substrat dienen. Besonders wichtig hierbei: Eine
möglichst große Oberfläche, die den Bakterien als
Besiedlungsfläche zur Verfügung steht. Bei gesinterten Glaskeramikröhrchen
handelt es sich um solch ein hochporöses Filtermaterial. Im
Verhältnis zum Volumen besitzt es eine riesige Oberfläche.
Aufgabe der Röhrchen? An der Oberfläche der
Glaskörper befinden sich viele Sacklöcher bzw. Vertiefungen in
denen sich Wasser ansammelt. Wasser das in diesen Löchern
längere Zeit steht, verliert durch die Atmung der darin lebenden
Bakterien schnell an Sauerstoffgehalt. Die Bakterien sind nun
zur Nitratatmung gezwungen und beginnen unter
anaeroben
Bedingungen Nitrat zu veratmen und damit zu entfernen.
Wegen der besonderen Porenstruktur kann das
Bio-Filtermaterial unabhängig von der äußeren
Strömungsgeschwindigkeit eingesetzt werden und ist auch bei geringer Strömung wirksam.
Glaskeramikröhrchen eignen sich somit für schnelle und langsame
Filtersysteme:
- Bio-Innenfilter
- Außenfilter
- Rieselfilter
- Gartenteichfilter
Bei zu kleinen Innenfilter oder kleinen Aquarien kann das
Filtermaterial einfach im Netzbeutel hinter die Dekoration
gelegt werden.
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Sera siporax
Eine durchgängige Porenstruktur ermöglicht, dass der
Bakterienrasen nicht nur auf der Oberfläche, sondern bis
in die inneren Regionen der Ringe hineinwachsen kann.
Dadurch ist die Bakteriendichte wesentlich größer als
auf anderen Filtermaterialien.
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Wichtig: Biologische Filtermaterialien sollten im Filter an das
"Ende" der Filtrationstechnik gesetzt werden. Das Vorschalten eines mechanischen Filters verhindert, dass die inneren Poren der Röhrchen verstopfen. Unter dieser Vorraussetzung bleibt der Bio-Filter auf lange Sicht und ohne Leistungsverlust wirksam.
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